Mosse Atelier
E-Commerce für handgenähte Mode: jedes Stück als eigenes Spread statt als Katalog-Kachel, mit ruhigen Wegen zum Kauf.
Herausforderung
Mosse Atelier produziert handgenähte Mäntel in 30er-Auflagen. Jeder Verkauf ist eine Beziehung. Die alte Site sah aus wie Shopify mit dunklem Theme — das Produkt verlor zwischen „ADD TO CART“-Buttons jede Substanz.
Ansatz
Magazin-Layout statt Grid. Pro Mantel ein eigenes Spread mit eigener Typografie, langer Galerie und Atelier-Notiz vom Designer. Der Kauf-Button ist eine kleine Zeile am Ende — bewusst zurückhaltend, weil bei diesen Käufern die Geschichte mehr überzeugt als ein lauter Button.
Mäntel für Menschen, die das Atelier-Gefühl suchen, nicht den Funnel. Also ein Magazin, das verkauft — nicht ein Shop, der erzählt.
Prozess
≈ 2.5w / Phase · Σ 10 Wochen- Phase 01≈ 2.5w
Art-Direction: Wir lasen drei Saisons Atelier-Notizen + bauten die Magazin-Stimme nach.
- Phase 02≈ 2.5w
Custom Image-Pipeline: WebP/AVIF + Art-Direction-Crops pro Breakpoint, Cinemagraph-Loop für Hero.
- Phase 03≈ 2.5w
Conversion-Pfad: 2-Step-Checkout, keine Account-Pflicht, Apple-Pay/Klarna primär.
- Phase 04≈ 2.5w
Performance: Lighthouse 94 Mobile bei 8MB Bildgewicht pro Mantel-Spread — durch aggressive Lazy-Sequenzierung.
Ergebnis
Das Konzept stellt die Geschichte vor den Funnel: jeder Mantel als eigenes Spread, der Kauf als ruhige Zeile am Ende.
Anspruch an die Umsetzung — Lighthouse-100 trotz schwerer Atelier-Galerien, ein Checkout ohne Account-Zwang.
Was wir geliefert haben.
Kein „wir waren dran“-Bericht. Konkrete Artefakte, die am Ende der Engagement im Repository, im CMS und auf der produktiven Domain stehen.
Design
- Atelier-Magazin Stimme + Tonalität
- Art-Direction-Crops je Breakpoint
- Cinemagraph-Loops Hero
Commerce
- Shopify Hydrogen Frontend
- 2-Step Checkout (No-Account-Pflicht)
- Apple-Pay / Klarna Integration
Performance
- Custom Image-Pipeline (WebP + AVIF)
- Aggressive Lazy-Sequenzierung
- Lighthouse Mobile 94
Konzept-Studie — Zielwerte, keine verifizierten Live-Daten.
Erzählung
Jedes Stück bekommt ein eigenes Spread mit Atelier-Notiz statt einer Katalog-Kachel
Performance
Lighthouse-100 Mobile als Ziel, trotz schwerer Bildgalerien pro Mantel
Kaufweg
Zwei Schritte, kein Account-Zwang — der Button drängt nicht
Auflage
30er-Auflage pro Mantel — die Site musste Knappheit kommunizieren ohne in „limited edition!“-Marketing zu rutschen.
Bildgewicht
Atelier-Galerie pro Mantel ≈ 8 MB Bildmaterial. Lighthouse Mobile 94 trotz dieser Last war Anspruch.
Stack
Bestehendes Shopify-Backend (3 Jahre Order-Historie) durfte nicht migriert werden — nur das Frontend wurde ersetzt.
Sprachgebrauch
Atelier-Notizen in einem spezifischen Berliner Mode-Ton — keine generischen Produktbeschreibungen.
Magazin-Layout: jeder Mantel ein eigenes Spread mit langer Galerie + Designer-Notiz.
Klassisches Grid mit Filter/Sortier-Sidebar — würde die Knappheit der Auflage entwerten.
Cinemagraph-Loop im Hero — subtle, eine Bewegung pro Mantel.
Auto-Play-Video-Hintergrund — zu laut, würde von der Typografie ablenken.
2-Step-Checkout ohne Account-Pflicht, Apple-Pay & Klarna primär.
Erinnerungs-Modal „Erstelle einen Account“ nach Bestellung — typischer Conversion-Drain bei Luxus-Käufern.
So wäre der Plan nach dem Launch: das Atelier pflegt Inhalte selbst über das CMS, eingeschult in einem halben Tag. evioe käme saisonal für die Kollektion-Spreads zurück — Frühjahr und Herbst — statt für die laufende Pflege.
